Philipp Contag-Lada
Born in Stuttgart, Germany. Working as a video and media artist since 1993. Mainly creating video projection designs for opera, dance and drama all over Europe. Creating video projection mappings for galeries and theatres. Augmenting stages with visual effects and designing motion graphics for shows. Teaching projection design at several universities. Creating digital art for installations and expositions. Also running a small channel on:
Philipp Contag-Lada wurde in Stuttgart geboren und arbeitet seit 1993 als Videodesigner, Projektionist und Medienkünstler für Opernhäuser, Theater, Galerien und Museen in ganz Europa. Er unterrichtet an verschiedenen Hochschulen und entwickelt gemeinsam mit Kollegen unter dem Label »7pc« Ausstellungskonzepte und mediale Lösungen für Werbeagenturen und Industriekunden. Seine Spezialität sind technische wie ästhetische Neuentwicklungen, die er u.a. auch im Rahmen der Art Cologne vorstellen durfte. Mit seinem Projekt "Interfaces" zeigt er derzeit Generative Kunst in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Zu den Künstlern, mit denen Philipp Contag-Lada gearbeitet hat, gehören u.a. Immo Karaman, Axel Ranisch, Florian Parbs, Etienne Pluss, Philippe Arlaud, Werner Schroeter, Birgitta Trommler, Stijn Celis, Sidi Larbi Cherkaoui, Heinz Balthes, Guido Markowitz, Alfonso Romero und zahlreiche andere.
Besonders bekannt gemacht haben ihn seine virtuellen Räume, mit denen er mittels Projektionen die Bühnenräume seiner Kollegen um eine weitere Ebene vertieft und erweitert.
„[...] Apropos: Der Einsatz von Videos im Theater kann durchaus eine heikle, mitunter auch banale Angelegenheit sein – in der Semperoper aber sind sie essenziell für den Erfolg der Produktion. Sei es das angedeutete, überdimensionierte Auge der Schneekönigin im Fenster, der Moment, in dem alles schlagartig zu vereisen scheint, der dreidimensional anmutende Schneefall, das wilde Astgestrüpp der Waldkrähen oder der phantastische Blick ins Universum beim Auftritt der Schneekönigin: Philipp Contag-Lada heißt der Mann, der jenseits von Film und Kino auf der Opernbühne Fantasiewelten par excellence zaubert. [...]“
Bettina Volksdorf in Oper!, über „The Snow Queen“, Semperoper, R: Immo Karaman, Dezember 2025
„[...] Erleuchtung im wörtlichen Sinn erfährt dieser „Nussknacker“ durch die Projektionen von Video-Künstler Philipp Contag-Lada. Wie er die Essenz der Goecke-Moves auf Schneeflocken überträgt, ist sehenswert: Schweben, spontane Richtungswechsel, explosive Beschleunigung – das sorgt für Dynamik. [...]“
Andrea Kachelrieß in Stuttgarter Zeitung, über „Nussknacker“, Theater Basel, Ch: Marco Goecke, Dezember 2025
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